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19.06.2011

Forscher: Jugendliche fühlen sich in sozialen Netzwerken unbeobachtet

Köln – Trotz aller Datenskandale werden soziale Netzwerke im Internet nach wie vor als private Räume erlebt, in denen man sich unbeobachtet fühlt. „Moderne Medien sind für Jugendliche eine Art Kuschelzone“, sagte der Jugendforscher Stephan Grünwald vom Kölner Rheingold-Institut dem Nachrichtenmagazin „Focus“ „Man vernetzt sich mit Freunden und ist permanent auf digitaler Tuchfühlung.“

Dem Medienwissenschaftler Norbert Bolz zufolge verlieren die klassischen familiären Bindungen zu Eltern und Geschwistern an Bedeutung. „Sie passen schlecht in die Moderne, die auf schnelle Veränderung zielt“, so Bolz. „An deren Stelle treten schwache Bindungen, wie sie Facebookfreundschaften bieten. Sie liefern viel Information bei geringer emotionaler Abhängigkeit.“

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