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Manfred Güllner

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07.01.2015

Forsa-Chef Güllner Pegida „vorerst nur eine sächsische Spezialität“

Pegida sei eine winzige Minorität.

Berlin – Die Bewegung der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) ist nach Ansicht von Forsa-Chef Manfred Güllner keine Gefahr für das deutsche Parteiensystem, sondern „vorerst nur eine sächsische Spezialität“.

In keiner anderen deutschen Stadt habe es bislang derart große Pegida-Demonstrationen wie in Dresden gegeben, so der Meinungsforscher im Gespräch mit dem „Stern“. „Allein dort haben rund 28.000 Bürger AfD und NPD gewählt – da ist es nicht verwunderlich, wenn man mehr als die Hälfte davon mobilisieren kann.“

Pegida sei eine winzige Minorität, gemessen an der Zahl der Nichtwähler, so Güllner weiter. „32 Millionen waren es bei der Europawahl – eine Mehrheit, die sich jetzt wieder in ihrem Unmut bestätigt fühlt, wenn sich die Politik am Geschrei Weniger orientiert.“

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