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Alternative für Deutschland AfD

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04.12.2013

Forsa-Chef AfD keine große Gefahr für FDP

„Die FDP-Wähler von 2009 waren von Westerwelle und Rösler enttäuscht.“

Berlin – Nach Ansicht von Forsa-Chef Manfred Güllner stellt die Alternative für Deutschland (AfD) für die FDP keine große Gefahr dar. Dem Magazin „Stern“ sagte Güllner, die Milieus beider Parteien seien sehr unterschiedlich: Die AfD lehne den Euro ab, die große Mehrheit der FDP-Anhänger aber, unter ihnen viele Unternehmer, wolle den Euro und stütze den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

„Die FDP-Wähler von 2009 waren von Westerwelle und Rösler enttäuscht und sind überwiegend zur Union und nicht zur AfD abgewandert“, sagte Güllner.

Obwohl die FDP im aktuellen Stern-RTL-Wahltrend nur bei drei Prozent liege, sei das liberale Potenzial nach wie vor vorhanden. Inwieweit die FDP es nutzen könne, hänge davon ab, ob die neue Regierung die Interessen der Wirtschaft und besonders des Mittelstands berücksichtige. „Falls nicht, ist eine Renaissance der FDP wahrscheinlich“, so Güllner.

Zweite Voraussetzung sei, dass der designierte FDP-Chef Christian Lindner der Partei Substanz gebe und Personen um sich schare, die das auch verkörperten. Die AfD liegt im aktuellen Stern-RTL-Wahltrend unverändert bei fünf Prozent.

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