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Sebastian Vettel
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Formel 1 Lauda macht Vettel für Startcrash in Singapur verantwortlich

Auslöser der ganzen Misere war der Linksschwenker von Sebastian.

Berlin – Mercedes-Chefaufseher Niki Lauda macht den deutschen Ferrari-Piloten Sebastian Vettel verantwortlich für den Startcrash beim Formel-1-Rennen von Singapur: „Offiziell wurde von der Rennleitung der Crash als ganz normaler Rennunfall eingestuft. Das hat mich, ehrlich gesagt, ein wenig überrascht“, sagte Lauda der „Welt“ (Samstag).

„Für mich ist und war eindeutig, dass Sebastian nach dem Start nach links gezogen ist, um den in der Mitte fahrenden Max Verstappen abzuwehren, und sich gleichzeitig aber wohl nicht bewusst war, dass das ein riskantes Manöver vor dem kompletten Fahrerfeld war.“

Lauda erklärte weiter, dass nach seiner Meinung Vettel damit hätte rechnen müssen, „dass sein Teamkollege Kimi Raikkönen links neben dem Verstappen fuhr. Deshalb war der Auslöser der ganzen Misere der Linksschwenker von Sebastian. Natürlich kann man sowas auch als Rennunfall bezeichnen, aber schuldig war in dem Fall Sebastian.“

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister bemängelte zudem die Strategie des viermaligen deutschen Weltmeisters: „Wenn ich in der WM-Wertung führe, gehe ich in der ersten Kurve nicht ein solches Risiko ein. Vor allem bei einem Rennen und auf einer Strecke, auf der ich als gesetzter Favorit starte. Das ist meine klare Analyse.“

Seinen eigenen Fahrer Lewis Hamilton, der nach seinem überraschenden Sieg vor den letzten sechs Rennen nun 28 Punkte Vorsprung hat, lobte Lauda in höchsten Tönen. „Der Lewis fährt im Moment in einer absoluten Hochform, und diesen Vorteil kann man ihm nicht mehr wegnehmen. Mein Wunsch ist es, dass das auch so bleiben wird. Eigentlich bin ich davon sogar überzeugt“, sagte Lauda.

„Er macht keine Fehler. Um es deutlich zu sagen: Lewis fährt perfekt, während Sebastian mit seinem Fehler in Singapur wertvolle Punkte verschenkt hat.“

23.09.2017 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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