Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Solarbranche bekräftigt Kritik

© dapd

27.03.2012

Fördergeld-Kürzung Solarbranche bekräftigt Kritik

100.000 Arbeitsplätze bei Solarzellen-Produzenten und Handwerksbetrieben gefährdet.

Berlin – Die Solarbranche ist entsetzt über die Einigung der Koalition, das Fördergeld für Solarstrom drastisch zu kürzen. Der entsprechende Gesetzentwurf sei trotz massiver Kritik nicht wirklich nachgebessert worden, bemängelte der Verband BSW-Solar am Dienstag. Die Branche befürchtet nach der zum 1. April geplanten Kürzung einen drastischen Einbruch beim Bau von Solaranlagen. Sie sieht dann auch eine Gefahr für 100.000 Arbeitsplätze bei Solarzellen-Produzenten und Handwerksbetrieben, die Anlagen montieren.

Union und FDP wollen die Förderung – auch abhängig vom Ausbautempo – um bis zu 30 Prozent kürzen. Der Zuwachs an neuen Solaranlagen soll so gebremst werden. Die Förderkürzung soll für Anlagen auf freien Flächen wie Mülldeponien oder alten Militärgeländen erst zum 1. September greifen. Ein entsprechendes Gesetz soll der Bundestag am Donnerstag verabschieden. Umweltaktivisten wollen dagegen zur gleichen Zeit vor dem Brandenburger Tor in Berlin demonstrieren.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/foerdergeld-kuerzung-solarbranche-bekraeftigt-kritik-47734.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen