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Datenschützer kritisiert neue Funktionen

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25.09.2011

Facebook Datenschützer kritisiert neue Funktionen

„Problematisch ist, dass die Datenverarbeitung definitiv in den USA stattfindet.“

Kiel – Nachdem das soziale Netzwerk Facebook neue Funktionen angekündigt hat, mit denen es noch mehr persönliche Informationen seiner Mitglieder als bisher sammeln will, regt sich Kritik aus Deutschland. Zwar hatte Konzern-Chef Mark Zuckerberg versichert, die Nutzer behielten die volle Kontrolle über ihre Daten, könnten sie löschen und bestimmen, wer was sieht, doch der Kieler Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert vermisst die Rechtssicherheit solcher Aussagen für deutsche Nutzer.

„Problematisch ist, dass die Datenverarbeitung definitiv in den USA stattfindet“, sagte Weichert dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Zwar unterhalte Facebook in Irland eine Ansprechstelle für EU-Länder. Doch fehlten Erfahrungen, ob über diesen Weg tatsächlich eine Kontrolle möglich sei. „Bislang bleibt uns nichts übrig, als uns auf die Ankündigungen von Facebook zu verlassen.“

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