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Arzt steht wegen fahrlässiger Tötung unter Verdacht

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19.03.2013

Flugzeugabsturz in Wölfersheim Arzt steht wegen fahrlässiger Tötung unter Verdacht

Falsches Gesundheitszeugnis ausgestellt?

Wölferhseim/Gießen – Nach dem Absturz zweier Kleinflugzeuge in Wölfersheim (Wetteraukreis) ermittelt die Staatsanwaltschaft Gießen jetzt gegen einen Arzt wegen fahrlässiger Tötung. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass der Mann einem der Piloten ein falsches Gesundheitszeugnis ausgestellt und ihn somit für flugtauglich erklärt haben könnte, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag auf dapd-Anfrage.

Laut einem Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurden im Cockpit der einen Maschine ein Vorrat an Traubenzuckerblättchen, Spritzen sowie ein Gerät zur kontinuierlichen Messung des Blutzuckerwertes gefunden. In den persönlichen Unterlagen des Piloten befand sich ein Dokument, das die Verwendung zweier Insulinpräparate belegt.

Bei dem Unfall waren Anfang Dezember zwei Kleinflugzeuge in der Luft kollidiert. Zwei Erwachsene und vier Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren kamen dabei ums Leben.

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