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Wolf will Verhandlungen vorantreiben

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06.02.2012

Fluglärmstreit Wolf will Verhandlungen vorantreiben

Treffen in Donaueschingen.

Stuttgart – Der baden-württembergische Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) will bei den Verhandlungen im Zürcher Fluglärmstreit aufs Tempo drücken. Die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und seiner Schweizer Kollegin Doris Leuthard unterzeichnete Absichtserklärung habe “Druck in den Kessel gebracht”, der nun genutzt werden müsse, sagte Wolf der Nachrichtenagentur dapd.

Die Abschaffung der Warteschleife “Rilax” über dem Schwarzwald-Baar-Kreis, in der die Flugzeuge vor dem Landeanflug auf den Flughafen Zürich-Kloten kreisen, sei jedoch nur eine der Grundforderungen, die er Ramsauer für seine Verhandlungen zum Staatsvertrag mit auf den Weg geben wolle.

“Wir fordern weiterhin eine Begrenzung der Anflüge über südbadischem Gebiet auf 80.000 pro Jahr sowie die Einhaltung der Sperrzeiten”, sagte Wolf weiter. Der Staatsvertrag soll im Sommer unterzeichnet werden.

Wolf wollte sich am Montag in Donaueschingen mit Vertretern von Politik und Wirtschaft treffen, um eine Resolution zum Fluglärm in der deutschen Einflugschneise zu unterschreiben. Die Abschaffung des Luftwarteraums ist darin ein wichtiger Teilaspekt. “Rilax” war im Mai 2000 eingerichtet worden.

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