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Germanwings-Maschine

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27.03.2015

Flug 4U9525 Lufthansa bietet Hinterbliebenen Überbrückungshilfen an

„Lufthansa zahlt bis zu 50.000 Euro pro Passagier.“

Frankfurt – Die Lufthansa hat den Hinterbliebenen der Passagiere, die auf dem Flug ihrer Tochter Germanwings 4U9525 ums Leben gekommen sind, erste finanzielle Überbrückungshilfen angeboten.

„Lufthansa zahlt bis zu 50.000 Euro pro Passagier zur Deckung unmittelbarer Ausgaben“, sagte ein Germanwings-Sprecher dem „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe).

Nach Einschätzung von Luftfahrtexperten kommen auf den Lufthansa-Konzern Entschädigungsansprüche in beträchtlicher Höhe zu. „Die Lufthansa haftet unbegrenzt“, sagte Wolf Müller-Rostin, Privatdozent für Luftverkehrsrecht, dem „Tagesspiegel“.

Die Germanwings-Maschine des Typs Airbus A320 war am Dienstagvormittag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf mit 150 Menschen an Bord im französischen Département Alpes-de-Haute-Provence abgestürzt.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Marseille hatte sich der Co-Pilot zum Unglückszeitpunkt allein im Cockpit befunden und den Sinkflug vorsätzlich eingeleitet. Der Co-Pilot habe die Tür zum Cockpit offenbar nicht öffnen wollen, nachdem der Pilot dieses verlassen hatte.

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