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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle

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17.09.2015

Flüchtlingskrise Städtetag fordert 150.000 Erstaufnahme-Plätze

Bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise werde es vor Ort „immer enger“.

Berlin – Die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Eva Lohse, hat Bund und Länder aufgefordert, Städte und Kommunen bei der Versorgung von Flüchtlingen stärker zu unterstützen. Die Bundesländer müssten deutlich mehr Erstaufnahme-Plätze schaffen als bisher, sagte Lohse gegenüber „Bild“ (Donnerstag). „Wir benötigen mindestens 150.000 Plätze.“

Auch die drei Milliarden Euro, mit denen der Bund Länder und Kommunen unterstützen will, reichten nicht aus, so Lohse weiter. Viele Städte müssten für die Flüchtlingsunterbringung in Vorleistung treten. „Das kann nicht so bleiben.“

Bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise werde es vor Ort „immer enger“. „Wir müssen immer mehr auf Notunterkünfte und Übergangslösungen ausweichen, weil Wohnung fehlen. Die Länder weisen uns viele Asylbewerber zu, die fast keine Chance auf Anerkennung haben. Die Asylverfahren dauern zu lange. Und unsere Kosten werden zu wenig erstattet“, so Lohse.

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