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Stefan Löfven

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12.11.2015

Flüchtlingskrise Schwedens Ministerpräsident verteidigt Grenzkontrollen

„Das ist kein Zaun, aber wir müssen wissen, wer zu uns kommt.“

Stockholm/Valletta – Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven hat die Entscheidung zur Wiedereinführung von Grenzkontrollen verteidigt.

„Das ist kein Zaun, aber wir müssen wissen, wer zu uns kommt“, sagte Löfven in der maltesischen Hauptstadt Valletta am Rande des EU-Afrika-Migrationsgipfels. „Wir müssen auch sichergehen, dass sich die Leute auf den Fähren ausweisen können“, so Löfven mit Blick auf die Entscheidung Schwedens, dass es auch auf den Fähren, die nach Schweden fahren, Passkontrollen geben solle.

Mit Blick auf die weiterhin hohen Flüchtlingszahlen sagte der schwedische Regierungschef, dass sich alle EU-Staaten in „einer schwierigen Situation“ befänden.

Schweden hatte am Mittwoch angekündigt, ab Donnerstagmittag Grenzkontrollen einzuführen. Die Maßnahme ist zunächst auf zehn Tage befristet.

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