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Wolfgang Schäuble

© RudolfSimon / CC BY-SA 3.0

02.02.2016

Flüchtlingskrise Schäuble warnt vor Überforderung Deutschlands

„Jeder sieht ein, dass wir nicht die ganze Welt aufnehmen können.“

Düsseldorf – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor einer Überforderung Deutschlands in der Flüchtlingskrise gewarnt. „Jeder sieht ein, dass wir nicht die ganze Welt aufnehmen können“, sagte Schäuble beim Düsseldorfer Ständehaus-Treff der „Rheinischen Post“ am Montagabend. „Zu Unmöglichem kann man nicht verpflichtet werden“, betonte der CDU-Politiker mit Blick auf viele der übrigen EU-Staaten.

Deutschland und Europa müssten sich künftig deutlich stärker finanziell und sicherheitspolitisch im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika engagieren, um den Flüchtlingszuzug einzudämmen.

Schäuble unterstützte die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausdrücklich. „Sie kämpft darum, dass Europa so wenig wie möglich beschädigt wird. Darin unterstütze ich sie“, sagte Schäuble. Wer Merkel zehn Jahre lang als Bundeskanzlerin erlebt habe, „kommt nicht auf die Idee, dass man sie unterschätzen sollte“, sagte der CDU-Politiker.

Scharfe Kritik übte Schäuble am Verfassungsrechtler Udo di Fabio, der die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung als verfassungswidrig eingestuft hatte. Ehemalige Verfassungsrichter sollten sich mit solchen öffentlichen Wortbeiträgen zurückhalten, sagte Schäuble.

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