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Gerd Müller CSU 2013

© Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE

16.08.2016

Flüchtlingskrise Regierung koordiniert ihre Politik gegenüber Herkunftsländern

„Wir brauchen eine neue Dimension von Entwicklungspolitik.“

Düsseldorf – Angesichts anhaltender Probleme mit der Rücknahme von Flüchtlingen hat sich die Bundesregierung auf eine noch engere Koordination ihrer Politik gegenüber Herkunftsländern verständigt.

„Wir brauchen eine neue Dimension von Entwicklungspolitik“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). „Dazu gehört auch, dass wir uns quer durch die Ressorts vernetzen und noch stärker als bisher in den Herkunftsländern und auf den Fluchtrouten ansetzen“, erklärte der Minister.

Nach Informationen der „Rheinischen Post“ hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) seine Kabinettskollegen Sigmar Gabriel (Wirtschaft), Frank-Walter Steinmeier (Auswärtiges) und Müller (Entwicklung) Mitte Juli im Anschluss an eine Kabinettssitzung an einen Tisch gebeten, um den intensiveren Austausch zu besprechen.

Wenn die Bundesregierung vor Ort Bleibeperspektiven schaffe, begäben sich die Menschen nicht in die Hände krimineller Schlepper und riskierten nicht ihr Leben auf dem Weg durch die Sahara und über das Mittelmeer, erläuterte der Entwicklungsminister. „Hier müssen wir unsere Kräfte bündeln und können unseren Einsatz noch verstärken“, sagte Müller.

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