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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle

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15.09.2015

Flüchtlingskrise Merkel und Faymann wollen EU-Sondergipfel

„Drohungen sind nicht der richtige Weg.“

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr österreichischer Amtskollege Werner Faymann haben einen EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise gefordert.

Auf dem Gipfeltreffen der europäischen Staats- und Regierungschefs solle es unter anderem darum gehen, wie die Herkunftsländer von Flüchtlingen besser unterstützt werden können, sagte die Kanzlerin am Dienstag nach einem Treffen mit Faymann in Berlin. Weiteres Thema soll demnach der Aufbau von Erstaufnahmezentren an den EU-Außengrenzen sein.

Die Kanzlerin erklärte zudem, dass sie Drohungen ablehne, EU-Mittel für Mitgliedstaaten zu kürzen oder zu streichen, die sich gegen eine verbindliche Quote zur Aufnahme von Flüchtlingen stemmen. „Drohungen sind nicht der richtige Weg“, so Merkel, die sich zugleich gegen Vorwürfe verteidigte, sie habe mit ihren Worten Flüchtlinge nach Deutschland gelockt: „Wenn wir jetzt anfangen uns dafür entschuldigen zu müssen, dass wir Menschen in Notsituationen helfen, dann ist das nicht mein Land“, betonte die deutsche Regierungschefin.

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