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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle

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07.11.2015

Flüchtlingsintegration Arbeitgeberpräsident für größere Anstrengungen

„Integration verlangt Anstrengungen von beiden Seiten.“

Berlin – Nach den Asylbeschlüssen der großen Koalition hat Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer größere Anstrengungen bei der Integration von Flüchtlingen gefordert: „Integration verlangt Anstrengungen von beiden Seiten – von der Aufnahmegesellschaft, aber auch von den Flüchtlingen selbst. Deswegen müssen Sprach- und Integrationskurse für alle Flüchtlinge mit hoher Bleibeperspektive verpflichtend sein“, sagte Kramer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Zudem müsse für Flüchtlinge, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für längere Zeit oder sogar für immer in Deutschland blieben, „der Zugang zu allen Förderinstrumenten für einen erfolgreichen Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung von Anfang an geöffnet sowie praxisferne Altersgrenzen für Schulzugang und Ausbildung abgeschafft werden“.

Kramer lobte zugleich die Einigung der Koalitionsspitzen. Die Beschlüsse enthielten „sinnvolle und richtige Maßnahmen“, um Asylverfahren deutlich zu beschleunigen. Vor allem der geplante einheitliche Ausweis und die Datenbank für Asylbewerber und Flüchtlinge mit den für die Durchführung der Verfahren in Deutschland erforderlichen Daten sei ein überfälliger Schritt.

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