Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Euromünze

© über dts Nachrichtenagentur

02.02.2014

Kompromiss Finanztransaktionssteuer soll stufenweise kommen

Abgabe soll zunächst nur für wenige Kapitalgeschäfte gelten.

Brüssel – Die in Deutschland und anderen zehn EU-Ländern geplante Finanztransaktionssteuer soll offenbar stufenweise eingeführt werden. Dieser Kompromiss zeichnet sich dem Nachrichtenmagazins „Focus“ zufolge nach den jüngsten Sondierungen zwischen den betroffenen Ländern und der EU-Kommission ab.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen soll die Abgabe zunächst nur für wenige Kapitalgeschäfte gelten. Erster Schritt werde eine Börsenumsatzsteuer, die es in einer Reihe von EU-Ländern bereits gibt. Dagegen regt sich allerdings Widerstand im Europäischen Parlament. Der Chef der CSU-Europaabgeordneten, Markus Ferber, kritisierte in „Focus“: „Man geht dann genau an die Geschäfte heran, die gar kein Risiko bergen, und trifft die kleinen Anleger.“

Die EU-Kommission rechnet in der Endstufe der Steuer mit jährlichen Einnahmen von 34 Milliarden Euro, 11,75 Milliarden davon in Deutschland.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/finanztransaktionssteuer-soll-stufenweise-kommen-68853.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen