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Euromünze

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02.02.2014

Kompromiss Finanztransaktionssteuer soll stufenweise kommen

Abgabe soll zunächst nur für wenige Kapitalgeschäfte gelten.

Brüssel – Die in Deutschland und anderen zehn EU-Ländern geplante Finanztransaktionssteuer soll offenbar stufenweise eingeführt werden. Dieser Kompromiss zeichnet sich dem Nachrichtenmagazins „Focus“ zufolge nach den jüngsten Sondierungen zwischen den betroffenen Ländern und der EU-Kommission ab.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen soll die Abgabe zunächst nur für wenige Kapitalgeschäfte gelten. Erster Schritt werde eine Börsenumsatzsteuer, die es in einer Reihe von EU-Ländern bereits gibt. Dagegen regt sich allerdings Widerstand im Europäischen Parlament. Der Chef der CSU-Europaabgeordneten, Markus Ferber, kritisierte in „Focus“: „Man geht dann genau an die Geschäfte heran, die gar kein Risiko bergen, und trifft die kleinen Anleger.“

Die EU-Kommission rechnet in der Endstufe der Steuer mit jährlichen Einnahmen von 34 Milliarden Euro, 11,75 Milliarden davon in Deutschland.

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