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Griechisches Parlament

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13.08.2015

Finanzbedarfsanalyse Griechenland-Programm beläuft sich auf 91,7 Milliarden Euro

In einer ersten Rate sollen noch im August 23 Milliarden Euro nach Athen fließen.

Brüssel/Athen – Das auf drei Jahre angelegte Rettungsprogramm für Griechenland soll einen Umfang von 91,7 Milliarden Euro haben. Dies geht aus der Finanzbedarfsanalyse der Geldgeber hervor, die der „Welt“ vorliegt.

In einer ersten Rate sollen den Unterlagen zufolge noch im August 23 Milliarden Euro nach Athen fließen. Im September soll weitere zwei Milliarden folgen, im Oktober weitere 18 Milliarden.

Mit dem frischen Geld des Euro-Rettungsfonds ESM könnte die Regierung eine Rückzahlung an die Europäische Zentralbank (EZB) von 3,2 Milliarden Euro leisten, die am 20. August fällig wird. Auch sollen damit die finanzschwachen griechischen Banken stabilisiert werden. Deren Kapitalbedarf schätzen die Institutionen den Unterlagen zufolge auf 25 Milliarden Euro.

In einem weiteren Papier haben die Gläubiger eine Liste von 47 Sofortmaßnahmen („prior actions“) aufgelistet, die Griechenland vor der Auszahlung der nächsten Tranche abarbeiten muss. Dazu zählen das Streichen von Diesel-Subventionen für Bauern, das Einfrieren von Pensionen im öffentlichen Sektor, die Öffnung von Berufszweigen wie Notaren oder der Verkauf von Regionalflughäfen.

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