Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

01.06.2010

Finanzämter offenbar chronisch überlastet

Berlin – Die deutschen Finanzämter klagen über eine außergewöhnlich hohe Überlastung. Die Bearbeitung der Steuererklärungen dauere aktuell bis zu drei Monate, schreibt die „Bild“ unter Berufung auf die Deutsche Steuergewerkschaft. Das seien vier bis sechs Wochen länger als normalerweise üblich.

Ein Grund sei, dass viele Steuerzahler die komplizierten Formulare falsch und unvollständig ausfüllten, sagte Gewerkschaftschef Dieter Ondracek der Zeitung. Das betreffe unter anderem das neue Formular für Vorsorgeaufwendungen. Hinzu komme, dass viele Steuerzahler von ihren Banken noch keine Steuerbelege erhalten hätten. „Die Mitarbeiter in den Ämtern müssen nun so viele Steuererklärungen per Hand bearbeiten wie noch nie“, erklärte Ondracek. Das koste erheblich mehr Zeit und verzögere die Bearbeitung massiv.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/finanzaemter-offenbar-chronisch-ueberlastet-10644.html

Weitere Nachrichten

Cem Özdemir Grüne 2013

© gruene.de / Sedat Mehder / CC BY 3.0

Grüne Özdemir fordert „klare Kante“ gegen Erdogan-Anhänger

Angesichts der jüngsten Großkundgebung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Oberhausen hat Grünen-Chef Cem Özdemir die SPD und die Union ...

Neonazi

© Marek Peters / marek-peters.com / GFDL 1.2

Niedersachsen Zahl rechter Straftaten erneut gestiegen

Die Zahl rechter Straftaten in Niedersachsen ist 2016 erneut gestiegen. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (Samstag) verzeichnete die Polizei 1622 Delikte ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Weitere Schlagzeilen