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11.01.2010

FDP will flexibleren Renteneintritt

Berlin – Die FDP will bei einer Überprüfung der Rente mit 67 einen flexibleren Übergang in den Ruhestand durchsetzen. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Heinrich Kolb, sagte der „Bild-Zeitung“: „Die Menschen sollen selbst entscheiden, wann sie in den Ruhestand gehen wollen. Dafür brauchen wir einen flexiblen Übergang beim gleichzeitigen Wegfall aller Zuverdienstgrenzen für Rentner. Das werden wir bei einer Überprüfung ganz deutlich ansprechen.“ Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hatte in einem Interview mit der BILD angekündigt, die Überprüfungsklausel im Gesetz zur Rente mit 67 „sehr ernst“ nehmen zu wollen. Damit Arbeitnehmer auch im Alter noch arbeiten können, forderte sie verstärkt zu Weiterbildungen auf. FDP-Arbeitsmarktexperte Kolb sieht darin nicht die Lösung. Kolb sagte BILD.de weiter: „Weiterbildungen können uns nicht in allen Fällen gelingen. Arbeitgeber wie zum Beispiel in der Baubranche müssen deshalb künftig Zusatzversorgungen anbieten, damit Arbeitnehmer gegebenenfalls Früher ausscheiden können.“

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