Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

15.11.2010

FDP will 2011 kalte Progression abbauen

Berlin – Die FDP will im kommenden Jahr mit dem Abbau der kalten Progression bei der Einkommensteuer beginnen. In der „Bild-Zeitung“ kündigte der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Vorsitzende des Bundestagsfinanzausschusses, Volker Wissing, eine entsprechende Offensive an.

„Es kann nicht sein, dass der Staat bei Gehaltssteigerungen automatisch höhere Steuereinnahmen verbucht. Wenn es jetzt zu Lohnerhöhungen kommt, muss der Abbau der kalten Progression zügig umgesetzt werden.“ Die Arbeitnehmer müssten vom Lohnplus auch wirklich mehr Netto in der Tasche behalten.

Als kalte Progression wird der Anstieg der Steuerbelastung bei steigendem Einkommen bezeichnet. Wissing mahnte die Koalition, den Abbau der kalten Progression noch vor Steuersenkungen anzupacken. „Wir wollen den Mittelstandsbauch nach 2012 abbauen. Bei der kalten Progression brauchen wir Änderungen früher“, sagte der Finanzpolitiker.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/fdp-will-2011-kalte-progression-abbauen-17131.html

Weitere Nachrichten

Benjamin Netanyahu 2012

© U.S. Department of State / gemeinfrei

CDU Außenpolitiker kritisieren Absage von Netanjahu an Gabriel

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen kritisiert die israelische Regierung für die Absage des Treffens mit Außenminister Sigmar Gabriel. Röttgen sagte der ...

Bernd Riexinger Linke

© Blömke / Kosinsky / Tschöpe / CC BY-SA 3.0 DE

Riexinger Linke müssen Widerstand gegen Le Pen organisieren

Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat sich Linkspartei-Chef Bernd Riexinger dafür ausgesprochen, alles zu tun, "um Le Pen zu ...

Edmund Stoiber CSU

© Bayerische Staatskanzlei / bayern.de / gemeinfrei

Stoiber Herrmann-Kandidatur ist starkes Signal

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident und Ex-CSU-Parteichef Edmund Stoiber begrüßt, dass Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die CSU als ...

Weitere Schlagzeilen