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Ursula von der Leyen

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06.10.2014

FDP Bundeswehrdebakel von der Leyen´s „persönliches Waterloo“

„Es ist an der Zeit, dass die Bundeskanzlerin eingreift.“

Berlin – Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) erlebt laut FDP-Generalsekretärin Nicola Beer mit der Pannenserie bei der Bundeswehr „ihr persönliches Waterloo“.

Von der Leyen müsse sich „vorwerfen lassen, die falschen Prioritäten gesetzt zu haben“, sagte Beer am Montag in Berlin. „Mehr Familienfreundlichkeit und bessere Arbeitsbedingungen bei der Bundeswehr sind wünschenswert, aber offensichtlich nicht das Kernproblem der Truppe.“

Wenn die Verteidigungsministerin in dieser Lage weitere militärische Engagements plane, liege der Verdacht nahe, „dass sie aus den bisherigen Fehlern nichts gelernt hat“, so die Freidemokratin weiter.

„Deutschland darf seine Soldatinnen und Soldaten nicht für Ablenkungsmanöver der Verteidigungsministerin gefährden. Es ist an der Zeit, dass die Bundeskanzlerin eingreift“, betonte Beer.

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