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FDP trägt Betreuungsgeld notfalls mit

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23.04.2012

Brüderle FDP trägt Betreuungsgeld notfalls mit

„Wenn man Koalitionen schließt, muss man Kompromisse machen“.

Berlin – Die Liberalen wollen das Betreuungsgeld trotz Kritik aus den eigenen Reihen notfalls mittragen. „Wenn man Koalitionen schließt, muss man Kompromisse machen“, sagte der FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzende Rainer Brüderle am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Seine Partei werde sich Gesprächen nicht verschließen. Zunächst müsse aber die CDU Stellung dazu beziehen. In der Union gibt es Streit über die Einführung des Betreuungsgeldes.

Zugleich warnte Brüderle vor voreiligen Schlüssen, den Streit über das Betreuungsgeld durch höhere Renten für Eltern zu befrieden. Es dürfe nicht leichtsinnig mit den derzeit vollen Sozialkassen umgegangen werden. Unionsfraktionschef Volker Kauder hatte höhere Rentenleistungen „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe) ins Gespräch gebracht.

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