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06.08.2013

FDP Sprecher sieht Doping-Verbot skeptisch

Weltweit müssten alle Länder dazu bereit sein.

Berlin – Der sportpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Joachim Günther, sieht ein mögliches gesetzliches Doping-Verbot skeptisch. Ein Verbot sei zwar im Prinzip richtig. Allerdings müssten weltweit alle Länder dazu bereit sein, „sonst ist Deutschland isoliert“, sagte Günther „Handelsblatt-Online„.

„Ich erwarte, dass internationale Spitzenverbände wie das IOC oder die Fifa als Vorbilder vorangehen, einheitliche Anti-Doping-Regeln schaffen, die die Länder dann umsetzen müssen.“ Um den Druck zu erhöhen, müsse es Sanktionen geben. „Länder, die sich nicht an die Richtlinien der großen Verbände halten, müssen von internationalen Sportveranstaltungen ausgeschlossen werden.“

Ein Doping-Verbot empfehlen auch die Wissenschaftler der Humboldt-Universität, durch deren Studie am Wochenende bekannt wurde, dass der Staat in den 1970er-Jahren Versuche zur Erforschung von leistungssteigernden Substanzen über das Bundesinstitut für Sportwissenschaft finanzierte.

„Doping-Verbot durch ein Gesetz sowie die Berücksichtigung des Aspektes des Verstoßes gegen die `guten Sitten` ist ein unerlässlicher, zeitnah zu implementierender Schritt. Die ausdifferenzierte Definition der Strafbarkeit des Athleten gehört hinzu“, schreiben die Experten.

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