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Arzt bei einer Operation

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22.07.2012

Beschneidung von Jungen FDP kritisiert Bundestagsentschließung

Es sei nicht möglich, dies gesetzlich zu regeln.

Berlin – Der rechtspolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP im Bundestag, Christian Ahrendt, hat die Entschließung des Bundestages zur Beschneidung von minderjährigen Jungen scharf kritisiert. Es sei nicht möglich, gesetzlich zu regeln, dass die körperliche Unversehrtheit eines Kindes aus religiösen Gründen verletzt werden kann, sagte Ahrendt dem „Tagesspiegel“.

Der Bundestag hatte zuvor eine Resolution mit dem Ziel verabschiedet, die rituelle Beschneidung möglichst schnell per Gesetz zu erlauben. Dies hatte auch der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, kritisiert.

„Das ging mir viel zu schnell. Hier wäre ein Moratorium angebracht gewesen“, sagte Hilgers dem „Westfalen-Blatt“. Es habe keinen Grund gegeben, sich bei einem Thema, über das vor vier Wochen noch niemand gesprochen habe, so übereilt festzulegen. Die Aufregung auf beiden Seiten sei völlig unangemessen.

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