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21.12.2010

FDP-Fraktionsvize spricht sich für PID mit Ausnahmeregelung aus

Berlin – Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Ulrike Flach, hat sich für die Präimplantationsdiagnostik (PID) unter der Bedingung einer Ausnahmeregelung ausgesprochen. Grundsätzlich soll die PID verboten werden, sagte Flach im Interview mit dem „Deutschlandfunk“. Neben dieses Verbot soll künftig aber eine Ausnahmeregelung gesetzt werden. Eine Ethik-Kommission soll in Zukunft die entscheidende Instanz werden und jeden potentiellen PID-Fall individuell begutachten. Eine Liste mit schweren Erbkrankheiten soll, so Flach, nicht aufgestellt werden, da immer neue Forschungsergebnisse die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen von Krankheiten verändere.

Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen stellen am Dienstag einen Gesetzentwurf für eine bedingte Erlaubnis der Präimplantationsdiagnostik vor. Zum Beispiel, wenn wegen genetischer Vorbelastungen eine schwere Erbkrankheit hoch wahrscheinlich sei.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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