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15.09.2011

FDP empört über Haseloffs Kritik

Berlin – Die Aufforderung von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) an FDP-Vizekanzler Rösler, sich in der Euro-Debatte der Position der Kanzlerin „unterzuordnen“, ist auf Empörung bei der FDP gestoßen. Jan Mücke, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und FDP-Bundesvorstandsmitglied, meinte gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“: „Haseloff kann seine Maulkörbe gern an seinen Koalitionspartner in Sachsen-Anhalt verteilen, die FDP lässt sich jedenfalls nicht den Mund verbieten!“

Offenbar wolle der Ministerpräsident „Griechenland retten, koste es, was es wolle“. Dabei habe Philipp Rösler lediglich die pure Selbstverständlichkeit geäußert, eine geordnete Insolvenz von Griechenland müsse möglich sein, weil sonst der deutsche Steuerzahler für die unverantwortliche griechische Schuldenpolitik haften würde. „So etwas gibt es nicht einmal auf kommunaler Ebene in Sachsen-Anhalt. Dort haftet die Stadt Halle auch nicht für die Schulden der Stadt Magdeburg und umgekehrt“, meinte Mücke, der Haseloff eine neuerliche „Anti-FDP-Tirade“ vorhielt.

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