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Fastfoodkette kommt Tierschützern entgegen

© AP, dapd

25.04.2012

Burger King Fastfoodkette kommt Tierschützern entgegen

Keine Eier und Fleisch aus Käfighaltung mehr.

Miami – Die US-Fastfoodkette Burger King will ab 2017 keine Eier und kein Schweinefleisch mehr aus Käfighaltung beziehen. Mit der am Mittwoch bekannt gegebene Entscheidung kommt die zweitgrößte Schnellrestaurantkette seit langem gestellten Forderungen von Tierschützern und Konsumenten entgegen, wonach Tier- und Fleischprodukte mit Rücksicht auf das Wohlergehen von Nutztieren nicht aus Massentierhaltung stammen sollten.

„Viele zehntausende Tiere werden unter besseren Bedingungen leben“ sagte der Präsident der Tierschutzorganisation Humane Society of the United States (HSUS), die Burger King und anderen Großunternehmen unter Druck setzte, damit diese sich gegenüber ihren Lieferanten für bessere Bedingungen in der Nutztierhaltung einsetzen.

Neun Prozent der Eier und 20 Prozent des Schweinefleischs bei Burger King stammen nach Unternehmensangaben schon jetzt aus Freilandhaltung. Der Markenchef des Unternehmens, Jonathan Fitzpatrick, sagte, die Umstellung sei Teil der Unternehmenspolitik für soziale Verantwortung. Auch die Fastfoodunternehmen McDonald’s und Wendy’s fragten schon bei Lieferanten an, bis wann sie ohne Massentierhaltung liefern könnten. Ab 2015 ist Käfighaltung von Hühnern in Kalifornien verboten.

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