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Fast alle Bürger finden Lohnspreizung zu groß

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02.04.2012

"Sozialbarometer" Fast alle Bürger finden Lohnspreizung zu groß

„Die wachsende Ungleichheit gefährdet den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft“.

Berlin – Beinahe jeder Deutsche hält einer Umfrage zufolge die Lohnunterschiede zwischen Spitzen- und Geringverdienern für zu groß. Dies ergab das neueste „Sozialbarometer“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO), das am Montag veröffentlicht wurde. Danach teilen diese Auffassung 91 Prozent der Befragten. Nur sieben Prozent vertraten die Ansicht, die Unterschiede seien noch akzeptabel.

Der Bundesvorsitzende der AWO, Wolfgang Stadler, zeigte sich besorgt: „Die wachsende Ungleichheit gefährdet den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“ Er forderte einen gesetzlichen Mindestlohn und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

Für die Studie hat TNS-Infratest 1.000 Menschen befragt. Das AWO Sozialbarometer wird monatlich veröffentlicht.

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