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02.11.2010

Familienministerin kritisiert Deutschenfeindlichkeit junger Muslime

Berlin – Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die wachsende Deutschenfeindlichkeit muslimischer Jugendlicher scharf kritisiert und Konsequenzen gefordert. Der „Bild-Zeitung“ sagte sie: Solche Beschimpfungen sind bei Jugendlichen leider in bestimmten Gegenden alltäglich – auf Schulhöfen, aber auch in U-Bahnen. Es geht um grundsätzlich feindliche Einstellungen gegenüber anderen Gruppen – und das richtet sich vor allem gegen Deutsche und Christen. Dagegen müssen wir genauso entschieden vorgehen wie gegen Ausländerfeindlichkeit.“

Schröder erklärte weiter, sie rede „von einem leider nicht geringen Anteil muslimischer Jugendlicher“. Gründe für aggressives Verhalten, so Schröder, seien „mangelnde Bildung, falsche Freunde, aber auch Macho-Normen und Gewalterfahrungen in der Familie“.

Die CDU-Politikerin kündigte an, an 4.000 Kitas mit hohem Migranten-Anteil zusätzliche Erzieherstellen zur Sprach- und Integrationsförderung zu schaffen. Zudem forderte sie harte Strafen bis hin zur Ausweisung für kriminelle, integrationsunwillige Jugendliche.

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