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Familie Eltern Kinder

© Eric Ward / CC BY-SA 2.0

26.01.2016

Familien-Umfrage Krankheit schlimmer als Armut

Nur vier Prozent der deutschen Familien führen ein sorgenfreies Leben.

Leverkusen – 65 Prozent der Eltern in Deutschland fürchten sich davor, dass ihre Kinder krank werden. Sorgen um die finanzielle Absicherung ihrer Angehörigen haben dagegen nur 47 Prozent. Das sind Ergebnisse der Umfrage „Junge Familien“, für die im Auftrag der pronova BKK 1.000 Bundesbürger mit mindestens einem Kind unter zehn Jahren repräsentativ befragt wurden.

Nur vier Prozent der deutschen Familien führen ein sorgenfreies Leben und blicken unbedarft in die Zukunft. Die größte Angst der Eltern besteht darin, dass ihre Kinder krank werden könnten. „Gesundheit ist das höchste Gut und wichtiger als Geld. Damit die Kinder möglichst ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen aufwachsen können, ist Prävention wichtig“, sagt Dr. Gerd Herold, Internist und Arbeitsmediziner.

Zukunftssorgen sind vielfältig

An zweiter Stelle der Zukunftsgedanken in den Köpfen der Mütter und Väter folgt die Sorge um die finanzielle Absicherung bei Jobverlust oder der eigenen Krankheit (47 Prozent). Auf Platz drei steht für 38 Prozent die Angst, den Kindern nicht genug bieten zu können. 37 Prozent der Eltern befürchten, dass politische Entwicklungen und die damit verbundene finanzielle Unsicherheit ihnen künftig Probleme bereiten. Jeder vierte Befragte rechnet mit schlechten Bildungschancen für die eigenen Kinder.

Mit 23 Prozent sorgen sich fast genauso viele um die Auswirkungen einer belasteten Umwelt auf die Nachkommen. Schließlich kann auch die Umwelt zur Hauptsorge der Eltern beitragen und die Gesundheit ihrer Kinder beeinträchtigen.

„Die pronova BKK übernimmt für Kinder bei speziellen Präventionsmaßnahmen 80 Prozent der Kosten. Zum Beispiel für Rückenkurse oder Entspannung mit Yoga oder Autogenem Training. Denn auch Kinder sind zunehmend gestresst durch volle Terminkalender. Sie sitzen auch mehr und neigen darum zu Rückenschmerzen und Gewichtsproblemen“, so Dr. Herold.

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