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19.10.2009

Familie Heene droht Strafanzeige wegen inszenierter Ballonfahrt

Denver – Nach der mehrstündigen Odyssee eines Heliumballons im US-Bundesstaat Colorado, die am vergangenen Donnerstag ganz Amerika in Atem gehalten hatte, droht der Familie Heene nun ein juristisches Nachspiel. Nach Angaben des zuständigen Sheriffs hätte sich inzwischen der Verdacht erhärtet, dass alles nur inszeniert gewesen war. Man gehe daher davon aus, dass eine Strafanzeige wegen des Vorfalls erhoben wird. Unter anderem geht es um die Verführung Minderjähriger zu Straftaten, Falschaussage und den Versuch der Beeinflussung von Beamten. Laut Ermittlungen der Polizei hatten die Eltern auch die drei Kinder in die Inszenierung eingeweiht. Offiziell wurde aber noch keine Anklage erhoben. Der 48-jährige Vater Richard Heene wies bislang jegliche Vorwürfe entschieden zurück. Die Behörden hatten am vergangenen Donnerstag zunächst befürchtet, dass sich der sechsjährige Sohn der Familie in dem entflogenen Heliumballon befindet. Als das Fluggerät schließlich landete, war das Kind aber nicht an Bord. Wenig später stellte sich heraus, dass sich der sechsjährige Falcon Heene die ganze Zeit auf dem Dachboden das Familienhauses versteckt hatte.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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