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„Falscher Rockefeller muss wegen Mordes vor Gericht

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25.01.2012

USA „Falscher Rockefeller“ muss wegen Mordes vor Gericht

Anklageerhebung gegen Deutschen im Februar.

Alhambra/USA – Wegen eines Mordfalls aus dem Jahr 1985 muss sich der als “falscher Rockefeller” bekannt geworden Deutsche Christian G. in den USA vor Gericht verantworten. Nach der Anhörung von 29 Zeugen entschied ein Richter in der kalifornischen Stadt Alhambra am Dienstag (Ortszeit), dass die Beweislage einen Prozess rechtfertige. Er legte eine Kaution von zehn Millionen Dollar (etwa 7,7 Millionen Euro) fest und setzte die Anklageerhebung für den 9. Februar an.

G., der sowohl als “Clark Rockefeller” als auch unter verschiedenen anderen Namen auftrat, wird verdächtigt, 1985 den Sohn seiner Vermieterin getötet zu haben. Die Knochen des 27-jährigen Opfers wurden 1994 in einem Vorort von Los Angeles entdeckt.

Vor Gericht sagte unter anderem die frühere Freundin von G. aus. Ihr Partner habe panisch gewirkt, als die Polizei in dem Fall ermittelte, erklärte sie. Er habe gesagt, er sei in Gefahr, sich einen Bart wachsen lassen, die Brille abgelegt und sie verpflichtet, Kontakte zu Freunden und Familie abzubrechen.

G. verbüßt derzeit noch eine Haftstrafe, weil er in Boston seine damals siebenjährige Tochter entführt hatte. Er erschlich sich als angeblicher Verwandter des Ölmagnaten John D. Rockefeller Zugang zur High Society und führte zeitweise einen luxuriösen Lebenswandel.

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