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23.02.2014

Fall Edathy Hasselfeldt wirft SPD „Doppelzüngigkeit“ vor

„Ich bin die Doppelzüngigkeit auf Seiten der SPD leid.“

Berlin – Die CSU ist wegen der Affäre um den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy nicht bereit, in der Großen Koalition zur Tagesordnung zurückzukehren und verstärkt die Angriffe auf die SPD.

„Ich bin die Doppelzüngigkeit auf Seiten der SPD leid“, sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. „Intern reumütig, nach außen den starken Max machen: Das hat mit Vertrauensbildung nichts zu tun“, sagte die CSU-Politikerin vor allem an die Adresse von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann.

Auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) drängt die Sozialdemokraten zu weiterer Aufklärung in der Affäre um Edathy. „Für uns ist die Geschichte nicht erledigt“, so Dobrindt.

Der Chef des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), zog die Einlassungen von Oppermann und dem Chef des Bundeskriminalamts Jörg Ziercke über ihr Telefonat zum Fall Edathy in Zweifel. „Beide haben sich durch ihre Aussagen gegenseitig Absolution erteilt“, so Bosbach.

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