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Facebook prüft prominente Profile

© dapd

16.02.2012

Verifikation Facebook prüft prominente Profile

Stars können ihre Ausweise vorlegen.

Hamburg – Nutzer von Facebook können demnächst leichter herausfinden, hinter welchem Profil sich ein Prominenter auch wirklich verbirgt. Das soziale Netzwerk begann am Donnerstag damit, ausgewählte Profile auf ihre Echtheit zu prüfen. “Das neue Verfahren ermöglicht es Menschen, ihre Identität durch die Vorlage eines amtlichen Ausweises zu bestätigen”, sagte eine Facebook-Sprecherin in Hamburg der Nachrichtenagentur dapd.

Die Verifikation soll in einem ersten Schritt zunächst allerdings nur in den USA möglich sein und auch nur für Prominente, darunter ausgewählte Journalisten. Welche Kriterien darüber entscheiden, ob ein Profil geprüft wird oder nicht, ließ Facebook hingegen offen.

Mit der Verifikation geht auch eine weitere Neuerung in den Profilen von Prominenten einher: Wer die Echtheit seines Profils bestätigt hat, dem ermöglicht es Facebook künftig, in seinem Profil einen Spitznamen anzugeben. Damit werden beispielsweise Musiker bei der Suche nach Fanseiten auch unter ihren Künstlernamen auffindbar. In den Profilen müssen jedoch auch künftig weiter Klarnamen auftauchen.

Die sozialen Netzwerke Twitter und Google+ bieten die sogenannten verifizierten Profile schon länger an. Symbole signalisieren den Nutzern, dass ein Profil tatsächlich von der Person gepflegt wird, die der angegebene Name vorgibt. Auch Twitter und Google+ wählen nach wie vor Profile willkürlich aus, die sie verifizieren wollen.

Verifikation ist zugleich keine Garantie für die Echtheit einer abgesetzten Nachricht. So hat beispielsweise der US-Sender Fox News in seinem verifizierten Profil auf Twitter im Jahr 2011 den Tod des Präsidenten Barack Obama gemeldet. Wie jede technische Plattform lassen sich auch Profile in sozialen Netzwerken Missbrauchen, etwa indem Passwörter geraten werden oder jemand Passwörter ausplaudert.

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