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Facebook-Mitgründer hält Film für “verzerrt”

Palo Alto – Der Facebook-Verwaltungsrat und -Anteilseigner Peter Thiel hält den diese Woche in den deutschen Kinos anlaufenden Film „The Social Network“ für „ungenau“ und „voller Verzerrungen“. Thiel war der erste große Geldgeber von Facebook. Im Sommer 2004 investierte er eine halbe Million Dollar und erhielt dafür rund zehn Prozent am Unternehmen.

Insbesondere die sehr negative Darstellung des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg sei „daneben“, sagte Thiel dem Hamburger Nachrichten-Magazin „Spiegel“. „Mark ging es nie um Geld“, betont Thiel. „Im ersten Jahr hat er ein Gehalt von gerade mal 55.000 Dollar bekommen.“ Schon als er Zuckerberg erstmals traf, sei er beeindruckt gewesen von dem Ingenieursteam, das der versammelt habe – und von den gewaltigen Wachstumsmöglichkeiten der Firmenidee. „Google organisiert die Informationen der Welt“, so Thiel. „Facebook aber organisiert die Menschen der Welt.“

Die Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss dagegen betonten gegenüber dem „Spiegel“, dass der unsympathische Film-Zuckerberg sogar noch „eine nettere Variante der Realität“ sei. Die Brüder hatten Zuckerberg 2004 verklagt, weil er ihre Idee eines sozialen Online-Netzwerks geklaut und daraus Facebook gemacht habe. „Mark Zuckerberg ist komplett skrupellos, ohne ein Fünkchen Moral und bereit, alles zu tun, um jemanden zu bescheißen“, sagte Cameron Winklevoss dem „Spiegel“. „Wir werden ihn so nicht davonkommen lassen“, so sein Bruder Tyler.

02.10.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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