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Euromünze

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05.11.2015

EZB-Ratsmitglied Abwärtsrisiken für Euro-Zone haben zugenommen

Sorge bereitet Smets die niedrige Inflation.

Brüssel – Der belgische Notenbankchef und EZB-Ratsmitglied Jan Smets sieht gestiegene Risiken für die Euro-Zone. „Die Abwärtsrisiken bei Wachstum, Inflation und Inflationserwartungen haben zugenommen“, sagte Smets dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

Für die Beurteilung der EZB sei nicht nur die aktuelle Entwicklung von Wachstum und Inflation entscheidend. „In der Geldpolitik ist es sehr wichtig, vorbeugend zu handeln, bevor sich mögliche Risiken tatsächlich realisieren.“ Ob weitere geldpolitische Maßnahmen nötig seien, hänge von der Beurteilung der Risiken für 2016 und 2017 ab.

Sorge bereitet Smets die niedrige Inflation. „Selbst wenn dies hauptsächlich mit dem Rückgang des Ölpreises zusammenhängt, besteht die Gefahr, dass dies die Inflationserwartungen negativ beeinflusst und sie ihre Verankerung verlieren“, sagte er.

Zu möglichen Auswirkungen der Wachstumsschwäche in China auf die Euro-Zone sagte Smets: „Die Probleme in China und in anderen Schwellenländern trüben die weltweiten Wachstumsaussichten.“ Die Exporte aus der Euro-Zone dorthin und das finanzielle Engagement seien allerdings begrenzt. „Der vielleicht wichtigste Effekt besteht darin, dass dies die Zuversicht und das Vertrauen in die Wirtschaft schwächt und Investoren Risiken meiden.“

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