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NSU-Ausschussmitglieder reisen in die Türkei

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13.02.2013

Extremismus NSU-Ausschussmitglieder reisen in die Türkei

Informationen über die Arbeit des Gremiums.

Berlin – Mitglieder des Bundestagsuntersuchungsausschusses zur rechtsextremen Terrorzelle NSU wollen in der Türkei über die Arbeit ihres Gremiums informieren. Am Donnerstag und Freitag reisen der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD), sein Vize Stephan Stracke (CSU) sowie die Obleute Clemens Binninger (CDU), Hartfrid Wolff (FDP), Petra Pau (Linke) und Wolfgang Wieland (Grüne) nach Ankara, wie der Bundestag am Mittwoch mitteilte.

Die Abgeordneten treffen den Angaben zufolge unter anderem den Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses der türkischen Nationalversammlung, Ayhan Sefer Üstün, den Vorsitzenden der deutsch-türkischen Freundschaftsgruppe im Parlament, Cagatay Kilic, Justizminister Sadullah Ergin, den stellvertretenden Ministerpräsidenten Bekir Bozdag und den stellvertretenden Außenminister Naci Koru.

Der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) wird unter anderem vorgeworfen, bundesweit acht türkischstämmige Ausländer, einen Griechen und eine deutsche Polizistin ermordet zu haben. Der Untersuchungsausschuss prüft unter anderem, warum die Gruppe jahrelang unentdeckt im Untergrund leben konnte.

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