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24.11.2009

Extension Gallery – Google Chrome Extensions werden Realität

Mountain View – Google hat bekannt gegeben, dass Entwickler ab sofort Erweiterungen für den Browser Chrome in eine dafür geschaffene Extension Gallery hochladen können. Damit will das Unternehmen nach eigenen Angaben sicherstellen, dass den Entwicklern genügend Zeit bleibt, ihre Browser-Ergänzungen vor dem offiziellen Start des Extension-Angebots zu publizieren.

Damit ist klar, dass sich Google in Sachen nützlicher Erweiterungen für Chrome endlich auf der Zielgeraden befindet. Fast ein Jahr nachdem Google entsprechende Pläne konkretisiert hat, steht dem Browser somit ein wichtiger Meilenstein bevor. „Wir sind davon überzeugt, dass dieses Angebot zu einer verstärkten Nutzung von Chrome führen wird“, betont Google-Sprecher Stefan Keuchel.

Erfolgsfaktor nach Firefox-Vorbild

„Extensions sind etwas, dass sich Nutzer definitiv gewünscht haben“, sagt Keuchel. Derart zweckmäßige Erweiterungen, die Usern das Leben leichter machen, sind einer der Faktoren, die Experten mit für den Erfolg von Mozillas Firefox verantwortlich machen. „Das einzige, was mich davon abhält, Chrome regelmäßig zu nutzen, war das Fehlen von Extensions“, so wiederum eine User-Reaktion auf die Ankündigung des Upload-Starts in Googles Chromium Blog.

Chrome darf sich mit den Extensions also durchaus zu Recht Hoffnungen auf einen neuen User-Schub machen. Diesen könnte der Google-Browser auch gut gebrauchen. Knapp ein Jahr nach Veröffentlichung der Version 1.0 hält er trotz Internetgigant im Rücken in Statistiken von Net Applications, W3Counter oder StatCounter bei nur rund vier Prozent globalem Marktanteil. Mozillas Firefox kam im November 2005, also ein Jahr nach Version 1.0, auf etwa doppelt so viel.

Entwickler füllen Extension Gallery

Bereitstellen wird Google die Browser-Erweiterungen über die Chromes Extension Gallery. Dazu, wann genau Endanwender dort Erweiterungen herunterladen können, macht Google zwar noch keine Angaben. Entwickler können ihre Extensions aber bereits vorab hochladen. Dazu sind der entsprechende Code sowie ein Icon nötig, optional können aber auch ein Text, illustrierende Screenshots oder auch YouTube-Videos genutzt werden, um ihre Arbeit interessierten Nutzern näherzubringen.

Google zufolge durchlaufen die meisten Chrome-Erweiterungen nach dem Upload einen vollautomatischen Prüfprozess. In bestimmten Fällen aber werde eine manuelle Prüfung erfolgen, darunter alle Content-Skripte, die file://-URLs und somit eventuell auch ausführbare Dateien betreffen. Dass Google in solchen Fällen genauere Informationen verlangt, ist schon rein aus Sicherheitsüberlegungen nicht verwunderlich.

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