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11.02.2010

Experton Group: Microsoft bietet zehn Jahre Standard-Support-Laufzeit bei Server-Software

Unterschleißheim (pressebox) Mit einem Zeitraum von zehn Jahren für Mainstream und Extended Support bietet Microsoft den umfangreichsten Service aller betrachteten Anbieter von Server-Betriebssystemen. Dies hat ein Vergleich des Marktforschungsunternehmens Experton Group ergeben. Damit übertrifft der Hersteller die Anforderungen der Mehrzahl der Nutzer um bis zu 100 Prozent.

Im Rahmen der von Microsoft in Auftrag gegebenen Analyse „Laufzeit von Support-Leistungen für Server OS“ von November 2009 hat die Experton Group den Standard-Support-Zeitraum von sechs Anbietern verglichen. Am längsten ist er mit zehn Jahren bei Microsoft Windows Server, gefolgt von RedHat Enterprise Server mit sieben Jahren. Sun Solaris wird fünf Jahre lang unterstützt, Debian drei bis fünf Jahre, IBM AIX zwei bis fünf Jahre und Novell Suse Linux Enterprise Server ein bis fünf Jahre.

„Werden IT-Entscheider gefragt, was für sie im Rahmen einer Softwarebeschaffung am wichtigsten ist, so wird neben Funktionsumfang und Preis-/Leistungsverhältnis regelmäßig die Dauer des Supports für Planungs- und Investitionssicherheit genannt. Diese drei Treiber bilden die Basis für eine Kaufentscheidung“, so Axel Oppermann, Advisor der Experton Group und Autor des Berichts. „Der tatsächliche Lebenszyklus der Server-Betriebssysteme beim Anwender liegt in der Regel weit unter dem durch den Hersteller angebotenen zeitlichen Horizont bei etwa fünf bis sechs Jahren. Microsoft übertrifft somit die Anforderung der überwiegenden Mehrzahl der Anwender um 60 bis 100 Prozent.“

„Der Support-Zeitraum ist bei Kunden ein sehr wichtiges Thema“, bestätigt Andreas Hartl, Direktor Server & Tools bei Microsoft Deutschland. „Daher haben wir uns bereits vor einigen Jahren entschlossen, verlässliche Rahmenbedingungen für den Supportzyklus zu erstellen und zu veröffentlichen. So gibt es seitdem klare Richtlinien für unseren Mainstream und Extended Support, dessen Serviceumfang und Leistungszeitraum deutlich über den tatsächlichen Anforderungen der allermeisten Kunden liegt.“

Gemäß der Studie (PDF) sind wesentlich längere Supportzeiten nicht zweckdienlich. Dies liegt am technologischen Fortschritt, sich ändernden Funktionsanforderungen sowie neuer Sicherheitsbedrohungen. Letztere erfordern häufig Abwehrmechanismen, die bei Einführung der Software noch nicht existierten. Unter Umständen kann der Betrieb eines Servers auch über den Support-Zeitraum hinaus nötig sein, zum Beispiel aufgrund älterer Spezialanwendungen. Doch Unternehmen sollten in diesem Fall die Sicherheit und Stabilität der Lösung prüfen.

Support-Ende für Windows Server 2000 und 2003

Am 13. Juli 2010 läuft die Extended Support-Phase für Windows 2000 Server aus. Danach bietet Microsoft keine Aktualisierungen, Sicherheitsupdates oder andere Supportleistungen mehr dafür an. Es besteht jedoch weiterhin kostenloser Zugang zu Online-Inhalten wie Knowledge-Base-Artikeln, Produktinformationen und Support-Webcasts. Zudem werden ebenfalls am 13. Juli 2010 Windows Server 2003 und Windows Server 2003 R2 von der Mainstream Support- in die Extended Support-Phase übergehen.

Microsoft Windows Server

Microsoft Server bieten Unternehmen jeder Größe eine umfassende Basisinfrastruktur und eine leistungsfähige Applikationsplattform. Mit der Basisinfrastruktur, im Kern bestehend aus dem Betriebssystem Windows Server 2008 R2, Lösungen für Systemmanagement (System Center) sowie Sicherheitslösungen (Forefront), reduzieren IT-Abteilungen Komplexität und Kosten, steuern den Zugriff auf Informationen und stellen IT-Infrastrukturen effizient und sicher zur Verfügung. Die Applikationsplattform setzt sich aus der Datenmanagementplattform SQL Server 2008, BizTalk Server 2006 R2 für Geschäftsprozessmanagement und der Entwicklungsplattform Visual Studio 2008 zusammen. Sie ermöglicht IT-Abteilungen eine effektivere und flexiblere Unterstützung des operativen Geschäfts und steigert aufgrund der Integration mit 2007 Microsoft Office System die Produktivität der Endanwender. Microsoft Server werden gemäß der Common Engineering Criteria (CEC), der Dynamic Systems Initiative (DSI) und dem Security Development Lifecycle (SDL) entwickelt, um einen optimalen wirtschaftlichen Nutzen, eine einfache Verwaltung und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

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