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18.09.2009

Experte “Sauberer Krieg” in Afghanistan unrealistisch

Berlin – Der sicherheitspolitische Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik, Markus Kaim, hat die Vorstellung eines „sauberen Krieges“ ohne zivile Opfer in Afghanistan als „Fiktion“ bezeichnet. Wie er gegenüber der „Landeszeitung Lüneburg“ sagte, würde es bei der „Aufstandsbekämpfung“ in Afghanistan immer auch zivile Opfer geben. Kaim betonte zudem, dass es sich bei dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan „natürlich“ um einen Krieg handle. Er glaube zudem, dass die ISAF-Mission „vermutlich nicht mal mehr bis 2013 halten“ wird. Dafür spreche auch, dass die Niederlande und Kanada für 2010 beziehungsweise 2011 schon Abzugspläne im Parlament verabschiedet haben. Kaim glaubt aber nicht, dass Afghanistan noch zum Wahlkampfthema wird, da es einen „Allparteienkonsens abzüglich der Linken“ gebe.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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