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Ex-Regierungssprecher überrascht von Seiberts Berufung

Berlin – Die Ernennung des ZDF-Moderators Steffen Seibert zum neuen Sprecher der Bundesregierung fällt bei ehemaligen Kanzlersprechern auf ein geteiltes Echo. Friedhelm Ost (1985-1989 Regierungssprecher unter Kanzler Kohl), sagte der „Bild-Zeitung“: „Steffen Seibert ist ein guter und erfahrener Journalist“. Seibert strahle „Ruhe und Sympathie aus. Das kann die Regierung derzeit besonders gebrauchen!“ Bela Anda (1998-2005 Sprecher von Kanzler Gerhard Schröder) sagte gegenüber „Bild“: „Steffen Seibert bringt als ehemaliger Fernseh-Korrespondent internationale Erfahrung mit. In Berliner Polit-Zirkeln war er bisher nicht zu Hause. Er wird schnell feststellen: Berlin ist nicht Mainz.“

Klaus Bölling (1974-1982 Sprecher unter Kanzler Helmut Schmidt) sagte derselben Zeitung: „Die Wahl zeigt: Die Kanzlerin weiß, welche Macht das Fernsehen für sie hat. Ich muss dabei an die Worte des Ritters von Frundsberg an Martin Luther denken: ,Mönchlein, Mönchlein, Du gehst einen schweren Gang!`“ Uwe-Karsten Heye (1998-2002 Kanzlersprecher unter Gerhard Schröder) meinte in „Bild“: „Die Kanzlerin hat ein sympathisches Gesicht auf diesen wichtigen Posten geholt. Offen bleibt, ob Steffen Seibert die schwierige Lage von Schwarz-Gelb verbessern kann.“

Heyes Vorgänger Peter Hausmann (1995-1998 Regierungssprecher unter Helmut Kohl) sagte: „Der neue Kollege hat sicher das Rüstzeug und die Berufserfahrung, um diesen schweren Job zu bewältigen. Wichtig ist aber auch ein enges Verhältnis zur Kanzlerin. Ich hoffe, das hat er.“ Thomas Steg (2002-2009 Sprecher von Kanzler Schröder) betonte: „Die Überraschung ist der Kanzlerin gelungen. Niemand hatte mit einem Top-TV-Moderator gerechnet. Aber eine Schonfrist wird der Neue nicht bekommen angesichts der schwierigen Lage der Regierung.“

11.07.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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