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Lufthansa-Maschine am Flughafen

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11.11.2015

Ex-Lufthansa-Manager Spohr darf Gewerkschaften nicht nachgeben

„Es geht um die Existenz der Lufthansa. Augen auf und durch.“

Berlin – Trotz der anhaltenden Streiks bei der Lufthansa rät der frühere Lufthansa-Personalmanager Thomas Sattelberger dem Konzernchef Carsten Spohr, im Dauerkonflikt mit den Gewerkschaften nicht nachzugeben. „Spohr muss unbedingt den jetzigen Kurs einhalten, auch wenn das unpopulär ist“, sagte Sattelberger im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Es geht um die Existenz der Lufthansa. Augen auf und durch.“

An Spohrs Konzept, das die Verlagerung vieler Flugverbindungen und Mitarbeiter auf die Billigplattform Eurowings vorsieht, führe „kein Weg vorbei“. Das frühere Lufthansa-Management habe viel zu lange in Tarifauseinandersetzungen einen „böse gesagt: opportunistischen Kurs gefahren“ und dabei Probleme auf die lange Bank geschoben, sagte Sattelberger.

Spohr „tut das, was schon vor zehn oder 15 Jahren hätte getan werden müssen. Die Lufthansa kann als relevante Fluglinie nur überleben, wenn sie sich erneuert, Kosten spart und Strukturen reformiert.“

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