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Solidaritätszuschlag

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29.10.2014

Ex-Finanzminister Waigel Bund wird nicht auf Soli-Einnahmen verzichten

„Im Zweifel gleicht er das durch eine höhere Einkommensteuer aus.“

Berlin – 25 Jahre nach dem Mauerfall rechnet der frühere Finanzminister Theo Waigel nicht damit, dass der Bund auf die Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag verzichten wird. Ursprünglich wurde die Einführung des Solidaritätszuschlags mit den Kosten der Einheit begründet.

„Ich glaube nicht, dass der Bund auf die Einnahmen verzichten wird. Im Zweifel gleicht er das durch eine höhere Einkommensteuer aus“, sagte Waigel im Interview mit dem „Handelsblatt“ (Onlineausgabe).

Angesichts einer möglichen schwarzen Null im Bundeshaushalt 2015 verspürt Waigel keinen großen Neid auf den jetzigen Finanzminister Wolfgang Schäuble. „Nur in einem Punkt bin ich Schäuble neidisch: Ich habe während der Wiedervereinigung Zinsen von über acht Prozent zahlen müssen – und er bekommt das Geld umsonst.“

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