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Wahlurne

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23.02.2014

Europawahl Kopf-an-Kopf-Rennen zeichnet sich ab

Wer Präsident der EU-Kommission wird, ist damit völlig offen.

Berlin – Bei der Europawahl im Mai zeichnet sich ein spannendes Rennen ab. Das zeigt eine aktuelle interne Auswertung der EU-Kommission von Umfragen aus allen 28 EU-Staaten, wie der „Spiegel“ berichtet.

Demnach liegt die christdemokratisch-konservative Europäische Volkspartei (EVP) derzeit mit 29,43 Prozent der Stimmen knapp vor den Sozialdemokraten mit 28,76 Prozent. Im neuen Europaparlament käme die EVP damit auf 221 Sitze, die Sozialdemokraten hätten 216.

Für eine linksliberale Mehrheit aus Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen würde es ebenso wenig reichen wie für eine Mitte-rechts-Mehrheit. Wer Präsident der EU-Kommission wird, der wahrscheinliche Luxemburger EVP-Spitzenkandidat Jean-Claude Juncker oder sein deutscher Herausforderer Martin Schulz von der SPD, ist damit offen.

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