Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Behörde genehmigt Übernahme von Skype

© dts Nachrichtenagentur

07.10.2011

Microsoft Behörde genehmigt Übernahme von Skype

Übernahme werde den Wettbewerb in Europa nicht behindern.

Brüssel – Die Europäische Kommission hat am heutigen Freitag die Übernahme von Skype durch Microsoft genehmigt. Die Übernahme werde den Wettbewerb in Europa nicht behindern, teilte die Behörde in Brüssel mit. Es wurden keine Auflagen gemacht. Die amerikanische Regulierungsbehörde hatte dem Geschäft schon im Juni zugestimmt.

Die Übernahme ist mit 6,3 Milliarden Euro der höchste je von Microsoft bezahlte Preis und ist auch wesentlich höher als die bisher von Käufern bezahlte Summe für Skype. Der Telefondienst ist für das Unternehmen aus Redmond der Schlüssel zum Erfolg, um gegen die Rivalen Apple und Google bestehen zu können. Schon seit Jahren versucht der Softwarekonzern mit Milliardeninvestitionen neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Skype hat 660 Millionen registrierte Nutzer wovon nach Microsoft-Angaben 170 Millionen aktiv waren. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 860 Millionen Dollar einen Verlust von sieben Millionen Dollar zu vermelden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/europaeische-kommission-genehmigt-microsofts-uebernahme-von-skype-29248.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen