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EU-Parlamentspräsident fordert Nachbesserung

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17.03.2013

Zypern-Hilfspaket EU-Parlamentspräsident fordert Nachbesserung

Schulz: „Die Lösung muss sozialverträglich sein.“

Berlin – EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) kritisiert das Hilfspaket für Zypern. „Die Beteiligung von Bankkunden ist richtig“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Es könne aber nicht sein, dass wie bisher am Ende immer der Steuerzahler gerade stehen müsse – besonders „angesichts riesiger Bankeinlagen ungeklärter Herkunft“. Die heimischen Kleinsparer seien nicht verantwortlich für die Misswirtschaft: „Die Lösung muss sozialverträglich sein“, sagte Schulz. „Da muss nachgebessert werden, etwa über einen Freibetrag von 25.000 Euro.“

Die Euro-Gruppe hatte in der Nacht zum Samstag ein Hilfspaket für Zypern mit einem Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro beschlossen. Dabei werden auch Bankkunden zur Kasse gebeten. Bei Einlagen unter 100.000 Euro wird eine Abgabe von 6,75 Prozent fällig, bei höheren Einlagen sind es 9,9 Prozent.

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