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Euromünze

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19.11.2012

Umfrage Eurokrise belastet Familienunternehmen

Die mageren Aussichten führen die Befragten auf die Eurokrise zurück.

Berlin – Die schwächeren Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft schlagen auf die Familienunternehmen durch: Fast jede zweite familiengeführte Firma erwartet in den kommenden zwölf Monaten lediglich eine „befriedigende“ Wirtschaftslage. Das geht laut dem „Handelsblatt“ aus der Herbstbefragung der Deutschen Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) hervor. Nur rund 44 Prozent der Betriebe gehen von „guten“ oder „sehr guten“ Geschäften aus. Aktuell schätzen noch annähernd 60 Prozent die Wirtschaftslage als „gut“ oder „sehr gut“ ein, im Frühjahr waren es noch einmal 14 Prozentpunkte mehr.

Die mageren Aussichten führen die befragten Familienunternehmen auf die Eurokrise zurück. Mehr als 60 Prozent sehen ihre Geschäfte dadurch negativ beeinflusst. Im Frühjahr 2012 war es nur gut 40 Prozent. Die mangelnde Planungssicherheit und der gesunkene Absatz sind für die Unternehmer mit Abstand die größten negativen Auswirkungen der Eurokrise. Sorgen bereiten den Familienunternehmen auch die Unsicherheiten durch die Energiewende.

Für die Studie hat das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) im Auftrag der Deutschen Bank und des BDI im Sommer 405 der 4.400 größten deutschen Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro befragt.

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