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Helmut Schmidt

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18.09.2013

Euro-Rettung Altkanzler Schmidt warnt vor Mehrkosten

Spätestens 2014 werde Deutschland „von allen Seiten zur Kasse gebeten“.

Berlin – Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat scharfe Kritik an Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Wahlkampf geübt. Merkel verschweige den Deutschen, dass das Land „spätestens im Laufe des Jahres 2014“ wegen der Wirtschaftskrise in Griechenland, Portugal und anderen Länder Südeuropas „von allen Seiten zur Kasse gebeten“ werde, sagte Schmidt im Interview mit der „Bild-Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe), das er gemeinsam mit Altkanzler Gerhard Schröder und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück führte.

Die Kanzlerin habe „das Volk darauf eingestimmt, dass wir nicht zahlen werden“, sagte Schmidt weiter. „Das ist eine sehr unerfreuliche Situation und viele werden das nicht gerne hören. Aber es wird sich schon in wenigen Monaten herausstellen, dass es die Wahrheit ist.“

Nach Schmidts Ansicht trägt Angela Merkels Wahlkampftaktik daran Mitschuld, falls die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl am Sonntag erneut sinkt.

Schmidt: „Wenn sie diesmal tatsächlich unter 70 Prozent sinken sollte, dann gewiss auch, weil Frau Merkel den Menschen erzählt, sie müssten sich keine Sorgen machen. Dieser Wahlkampf fände sicher größeres Interesse, wenn dem Wähler endlich die Illusion genommen würde, dass Deutschland nichts weiter für die Krisenstaaten in Europa zahlen wird.“

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