Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Euro-Rebell Schäffler sieht sich durch Rating-Agenturen bestätigt

© dapd

16.01.2012

Finanzkrise Euro-Rebell Schäffler sieht sich durch Rating-Agenturen bestätigt

“Die Ratingagenturen zeichnen ein realistisches Bild der Lage”.

Passau – FDP-Eurorebell Frank Schäffler weist die Kritik an Ratingagenturen als wohlfeil zurück. “Die Ratingagenturen zeichnen ein realistisches Bild der Lage”, sagte Schäffler der “Passauer Neuen Presse”. Ihn wundere die Herabstufung der Bonität von neun Euroländern nicht. “Im Gegenteil: Ich fühle mich in meinen Einschätzungen aus dem vergangenen Jahr bestätigt”, sagte er.

Der Bundestagsabgeordnete forderte eine Neuverteilung der Lasten in Europa. Bisher hätten nur die Euroländer mit Top-Rating für die Risiken des Euro-Rettungsfonds EFSF gebürgt. Nun müssten auch die anderen Euroländer einspringen und Bareinlagen für den Rettungsschirm zur Verfügung stellen. “Höhere Lasten für Deutschland darf es nicht geben”, sagte Schäffler. Die Bundesrepublik garantiert derzeit 211 Milliarden Euro im EFSF.

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) mahnte zu Gelassenheit. “Wir müssen uns stärker von den Ratingagenturen emanzipieren”, sagte er der “Bild”-Zeitung (Montagausgabe). “Vergleicht man die Bewertung einiger US-Staaten mit der Beurteilung in Europa, dann wird da mit zweierlei Maß gemessen.” Europa solle weniger anglo-amerikanische Finanzregeln übernehmen und mehr Selbstbewusstsein an den Tag legen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/euro-rebell-schaffler-sieht-sich-durch-rating-agenturen-bestatigt-34294.html

Weitere Nachrichten

Heizkraftwerk

© über dts Nachrichtenagentur

Emissionsrechtehandel-Reform Stahlindustrie fürchtet „Kahlschlag“

Die geplante Reform des Emissionsrechtehandels in der EU hat für Entsetzen in Europas Stahlindustrie gesorgt. Standorte und Jobs seien in Gefahr, warnen ...

Bahn-Zentrale

© über dts Nachrichtenagentur

Pofalla Deutsche Bahn will künftig vor allem in China wachsen

Die Deutsche Bahn (DB) setzt nach Informationen der "Welt" für ihr künftiges Wachstum auf China. Dort will der DB-Konzern in größerem Umfang in das ...

MeinFernbus / Flixbus

© über dts Nachrichtenagentur

Schwämmlein Flixbus will 2017 rund 40 Millionen Fahrgäste transportieren

Der Fernbus-Marktführer Flixbus will im laufenden Jahr rund 40 Millionen Fahrgäste transportieren und spätestens im kommenden Jahr europaweit profitabel ...

Weitere Schlagzeilen