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Euro-Krisenstaaten im Teufelskreis

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12.02.2012

George Soros Euro-Krisenstaaten im Teufelskreis

Die Kanzlerin führe Europa “leider in die falsche Richtung”.

Hamburg – Der amerikanische Investor und Multimilliardär George Soros hat das Management der Euro-Krise durch Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf kritisiert. Die Kanzlerin führe Europa “leider in die falsche Richtung”, sagte Soros dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Wenn es nur beim Sparen bleibe, würden Krisen-Staaten direkt in die Deflation getrieben. “Und das ist brandgefährlich”, sagte Soros.

Die Sparvorgaben für Spanien, Italien oder Griechenland bezeichnete Soros als den “Beginn eines Teufelskreises”. Die Konjunktur in Krisenstaaten müsse auch mit Finanzspritzen belebt werden. “Sonst wiederholen wir die Fehler, die Amerika 1929 in die Große Depression geführt haben. Das versteht Angela Merkel einfach nicht”, sagte er. Es sei falsch gewesen, Griechenland Hilfskredite nur gegen hohe Zinsen zu geben. Deswegen sei das Land nun gar nicht mehr zu retten.

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